Hausbesitzer schieben die Fassadensanierung oft auf – bis aus einem kleinen Riss ein Wasserschaden wird. Dabei ist das Erkennen des richtigen Zeitpunkts keine Kunst, wenn man weiß, worauf man schauen muss.
Zeichen 1: Auskreidende Oberfläche
Wenn Sie mit der Handfläche über die Fassade fahren und weiße Rückstände aufnehmen, „kreidet" die Farbe aus. Das ist ein sicheres Zeichen, dass der Anstrich seinen Schutzzweck nicht mehr erfüllt. Die Poren des Putzes liegen frei – Feuchtigkeit kann eindringen.
Zeichen 2: Risse und Abplatzungen
Haarrisse sind normal. Risse breiter als 0,2 mm sind kritisch – sie lassen Wasser hinter den Putz. Abplatzende Farbe zeigt, dass die Haftung versagt hat. Hier nützt kein neuer Anstrich ohne vorherige Sanierung des Untergrunds.
Zeichen 3: Algenbewuchs und Verfärbungen
Grünliche oder schwärzliche Flecken zeigen biologischen Bewuchs an – meist Algen oder Pilze. Diese leben von Feuchtigkeit in der Fassadenoberfläche. Ein Symptom, kein Zufallsproblem. Eine Sanierung mit algizider Grundierung ist nötig, bevor der neue Anstrich aufgebracht wird.
Zeichen 4: Feuchteflecken im Innenbereich
Wenn innen an der Außenwand Flecken erscheinen, ist die Fassade nicht mehr dicht. Jetzt ist Handlungsbedarf dringend – der Schaden wächst exponentiell.
Wie oft muss eine Fassade gestrichen werden?
Ein professionell ausgeführter Fassadenanstrich hält bei guter Qualität 8–15 Jahre. Faktoren: Himmelsrichtung (Südseite altert schneller), Lage (Küste vs. Binnenland), Qualität des letzten Anstrichs. Wir kommen gerne zur kostenlosen Zustandsbeurteilung vorbei.